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Neuengamme - Nr.80 –September – Oktober 2010

Aus Gnade seid ihr selig geworden durch den Glauben,

und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es. (Epheser 2, 8)

 

 

Liebe Freunde und Förderer des Vereins „Talita Kum“!
 

Für dies Heft haben wir als Thema ein Wort des Paulus an die Epheser gewählt (Kapitel 2, Vers 8):

Aus Gnade seid ihr selig geworden durch den Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es.

Für mich war es immer so: Wenn man alten Menschen Mut machen will, muss man etwas für sie haben: eine Gabe, anders ausgedrückt ein Geschenk. Aber was soll man alten Leuten schenken? In der heutigen Zeit ist es schon schwer, jungen Menschen etwas zu schenken. Sie haben schon alles, und man findet kaum etwas, was sie interessiert.

Bei einem alten Menschen ist es noch schwieriger. Das meiste in der Welt braucht er gar nicht mehr. Schenkt man einen Präsentkorb, so sieht er zwar, dass man es gut meint, aber er kann nicht mehr alles aufessen und austrinken. So sind die meisten Gaben, die wir geben, zu nichts nütze, als deutlich zu machen, dass wir ihm gut gesonnen sind. Sie dienen mehr uns als dem alten Menschen.

Der Einzige der eine wirkliche Gabe hat für den Menschen, ist Gott, der Vater. Nur diese Gabe wollen viele nicht. Sie hat einen Namen und heißt Jesus Christus. Durch ihn schenkt Gott uns Vergebung der Sünden und damit das ewige Leben. Da wir alle tot sind in Sünden brauchen wir diese Gabe.

Nicht der Mensch gibt etwas, sondern Gott gibt den Menschen eine Gabe gegen den Tod. Aber diese Gabe hat

keinen Glanz. Bei unseren Geschenken kommt es oft mehr auf die Verpackung an als auf den Inhalt. Nach Möglichkeit soll jeder sehen, was es uns gekostet hat. Besser noch: es sieht nach mehr aus, als es wert ist.

Bei Gott, unserem Vater, ist es ganz anders. Die Taufe ist eine seiner Gaben. Ein paar Tropfen Wasser und einige gesprochene Worte sollen vor dem Tode retten? Jesus Christus, der Gottes Sohn sein soll, hängt am Kreuz und hat keine Macht. So lästern und spotten die Leute: „Der soll uns vorm Tode retten?“

Sehende Augen sind eine Gabe Gottes, mit denen wir erkennen, dass das wahr ist. Die blinde Welt sieht das nicht. Der Mensch rennt von einem Arzt zum andern, von einem Krankenhaus in das andere. Er erkennt nicht, dass Ärzte zwar helfen können und Leiden lindern. Aber vom Tode retten kann keiner.

Wir sterben nicht an einer Krankheit, sondern an Gottes Willen und zu der von ihm festgesetzten Zeit. Und er selbst hat uns die Gabe gegeben, die uns vom ewigen Tode retten kann: Jesus Christus. Deshalb können wir auch bei „Talita Kum“ nichts anderes tun, als diese Gabe weitergeben

Siegfried Harden, (1. Vorsitzender)

 

 

Was braucht der Mensch? - Gottes Gaben

(Gedanken über Altenarbeit anhand von Fotos aus Ecuador. Ich habe extra diese Bilder von einer Reise gewählt, um deutlich zu machen: Wir haben alle das gleiche Problem, egal, auf welchem Erdteil wir leben und zu welchem Volk wir gehören. Gott sei Dank für seine Gabe Jesus Christus.) Siegfried Harden

Woraus besteht der Mensch? Das kann jeder an sich selbst spüren: aus Körper und Geist. Der Mensch ist mehr als nur Materie, er hat auch eine Seele. Menschen kann man nur helfen, wenn man weiß, was sie brauchen.


Was braucht jeder Mensch für seinen Körper, egal, ob er ein Kind ist oder ein alter Mensch? Auto, Fernseher, Computer und vieles mehr braucht er nicht unbedingt für seinen Körper. Aber Luft, Wasser, Nahrung, Kleidung und ein

Haus. Ohne diese Dinge kann er nicht leben.


Was aber braucht jede Seele, egal, ob jung oder alt? Wovon lebt die Seele? Sie lebt von dem, was sie glaubt, was sie liebt und auf was sie hofft.

Nun braucht die Seele nicht einfach Glaube, Liebe, Hoffnung, sondern der Glaube braucht etwas, woran er glaubt, die Liebe braucht etwas, das sie liebt, die Hoffnung braucht etwas, worauf sie hofft.

Ich kann mein Geld lieben, meinen Hund oder meine Frau, an diese Dinge kann ich glauben oder auf sie hoffen. Alles auf der Erde lässt sich dafür einsetzen. Alles hat die gleiche Eigenschaft: es ist vergänglich.

Es bleibt nur die Frage: Glaube ich zuerst an vergängliche irdische Dinge? Liebe ich zuerst irdisch-vergängliche Dinge? Setze ich meine Hoffnung zuerst auf vergängliche irdische Dinge?

Gott allein bestimmt, wann alle Dinge vergehen, aber sie vergehen.


 

Dann sucht unsere Seele neu nach Glauben, Liebe und Hoffnung und findet doch nichts als Vergänglichkeit. Es sei denn, sie findet Jesus Christus. Er ist der Einzige, der den Tod überwand und unsere Sünde und den Teufel.

Wo ist der geistliche Segen für unsere Seele? Paulus beantwortet diese Frage im Brief an die Epheser, Kapitel 1: Hofft die Seele auf Christus, so hat sie bleibende Hoffnung, glaubt sie an ihn, so hat sie bleibenden Glauben, liebt sie ihn, so hat sie bleibende Liebe.

So einfach kann es sein und doch so schwer. Sehen doch unsere Augen etwas ganz anderes, als unsere Seele glauben soll.

Paulus sagt uns, dass wir Gottes Kinder sind, dass wir die Erlösung haben von Sünde, Tod und Teufel, dass auch die Heiden dazu gehören und dass wir Erben sind der neuen, zukünftigen Welt.

Martin Luther sagt, das geschieht allein durch Jesus Christus, allein durch Gnade, allein durch die Schrift, allein durch Glauben.

Deshalb brauchen wir die Gabe des Heiligen Geistes, der uns in alle Wahrheit hineinführt. Die Wahrheit, dass Jesus Christus der einzige Ausweg ist aus Sünde,Tod und Teufel. Nur so kann man alten Menschen eine Gabe geben, die hilft, am Leben zu bleiben.

 

Feierabend


 

Wenn der Rasen geschoren ist, die Rosen beschnitten sind, der Maulwurf vertrieben wurde, und was sonst noch anlag, erledigt ist – ja, dann ist es Zeit, dass unser Reinhard und seine Frau Ellen die Abendsonne nutzen, um ihr Abendbrot auf der Terrasse zu genießen. Die Terrassen und Balkone sind eben die schönen Dinge an unserem Haus, die die Südseite prägen.

(Text und Foto: Hans Maier)

 

Kein Gebet geht verloren

Lieber Vater im Himmel, in der Taufe hast du uns zu deinem Kind und Erben gemacht; durch den Glauben, den du uns aus Gnaden geschenkt hast, haben wir Vergebung der Sünden, Leben und ewige Seligkeit, wie uns unser Herr und Heiland Jesus Christus zuspricht in Markus 16,16 : Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.

So bitten wir dich um deinen Heiligen Geist, dass er uns mit seinen Gaben erleuchtet, im rechten Glauben führt, stärkt und erhält, damit wir Christus immer besser erkennen in unserem Leben. Reinige unsere Herzen, nimm alles weg, was dir nicht gefällt an uns. Hilf, dass wir wollen, was du willst, damit auch durch uns dein Reich gebaut wird.

Wir danken dir, lieber Vater, dass du uns das Gebet gegeben hast. Lass uns immer mehr erfahren, welcher Trost und welche Kraft vom Gebet ausgeht. Du hörst alle unsere Gebete, keines geht bei dir verloren. Wenn du auch nicht alle unsere Wünsche erfüllst, so gibst du uns doch, was besser für uns ist.

Herr, du erforschest mich und kennest mich. Deine Augen sahen mich, als ich noch nicht bereitet war. (Ps 139, 1+16) So gib uns Geduld und lass uns auf deine Hilfe warten.

Schenke uns auch Geduld für die alten Menschen in „Talita Kum“, Liebe und Weisheit, wie wir ihnen eine Hilfe sein können. Lass uns dabei reichlich mit deinem Wort umgehen, denn wo dein Wort wirkt, bleiben Menschen nicht bei sich selbst stehen; dein Wort bringt Menschen in Bewegung zu Anderen hin (Pastor J. Ubben).

Bring auch uns immer wieder in Bewegung, denn du gibst reichlich denen, die dich bitten. Wir danken dir für die geistliche Arbeit in diesem Hause, die ja auch von dir kommt. Die Antwort darauf sind die alten Menschen, wenn man in ihre Gesichter sieht, wie es in Ps 92,15 heißt: Und wenn sie auch alt werden, werden sie dennoch blühen, fruchtbar und frisch sein.

Vater, so möchten wir dich noch einmal von Herzen bitten, dass unser Haus „Talita Kum“ ein Haus der Liebe und Geborgenheit für alte Menschen ist und bleibt. Lass es ein Licht sein für die Menschen, die noch auf der Suche sind und ein Mutmacher für die, die in Anfechtung sind.

Wir beten für unsere Familien, für unsere Nachbarn und für unsere Freunde, lass keinen von ihnen verloren gehen, damit sie Christus nicht abweisen, der auch für sie das Gnadenwerk vollbracht hat.

Wir beten für unsere Politiker, dass du ihnen Weisheit gibst, unser Volk zu regieren. Lass sie erkennen, dass bei dir Rat ist und Hilfe für ihr schweres Amt.

Für unsere Kirchen bitten wir, dass die Pastoren dein Wort in Wahrheit und Klarheit predigen. Nimm ihnen alle Menschenangst, damit sie dir allein dienen.

Schenke uns allen die Hoffnung auf dein ewiges Reich, sei bei uns mit deinem Frieden und erbarme dich über uns um Christi willen.

Amen


Anne Scheer

Gottes Gabe ist es, selig zu werden, denn:

Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen.(Römer 11, 29)


Gott hält viele Gaben = Geschenke für uns bereit:

Es ist ein großes Geschenk Gottes, wenn man mit 92 Jahren noch die Glocke läuten und die Menschen dadurch zusammenrufen kann wie unsere Tante Elly.


 

Es ist ein Geschenk, wenn man in Gemeinschaft Kaffee trinken kann und Frieden untereinander hat.


 

 


Es ist ein Geschenk, wenn man Hilfe erfährt wie unsere Agnes, die mit fast 95 Jahren noch einen neuen Personalausweis bekommen muss.

Es ist ein Geschenk,wenn man einen Garten hat, an dem man sich erfreuen kann und in dem man arbeiten kann und darf wie unsere Hausmutter Christa.


 

Es ist ein Geschenk Gottes, wenn man noch arbeiten und sich einsetzen kann, sei es im Haus oder Garten, wie hier Waltraud und Reinhard.


 

Es ist ein Geschenk, wenn man ein Bett hat, in dem man in Frieden schlafen kann. Hier hilft unsere Hausmutter Christa Hilde, ihr Bett neu zu beziehen.


 

Es ist ein großes Geschenk, wenn man körperlich nicht mehr so fit ist wie Ruth, doch noch eine Aufgabe zu finden wie die Herstellung des „Talita Kum“-Heftes mit Hilfe von Hans.


 

Es ist ein Geschenk, zusammen auf der Terrasse in der Sonne zu sitzen wie Elly, Agnes und Margarete.


 


 

Es ist ein Geschenk, wenn wir durch Propst em. Lindemann hören dürfen, dass Jesus Christus unsere schlimmsten Feinde, Sünde, Tod und Teufel besiegt hat.

Es ist ein Geschenk, wenn man gemeinsam spielen und fröhlich sein kann, selbst wenn man bei „Mensch ärgere dich nicht“ rausgeschmissen wurde. Hilde, Waltraud, Aenne und Ruth.


 

Aus Gnade seid ihr selig geworden durch den Glauben,

und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, nicht aus den Werken, damit sich nicht jemand rühme. (Epheser 2, 8+9)

 

Aus Gnade wirst Du, Mensch, gerecht, wirst selig durch den Glauben.

Das gilt dem menschlichen Geschlecht, das kann ihm niemand rauben.


Doch jeder Mensch, von Gott

geschaffen,

kann Glaube und Vertrau'n missachten.

Der Mensch denkt oft: „Ich leb' zum

Raffen!"

Doch Leben kann ein Mensch nicht

pachten.
 

Er hat es, ohne zu bezahlen.

Der Schöpfer gab's durch sein:

Es werde"!

Er sprach und spricht es zu uns allen, die leben hier, auf dieser Erde.


 

Die Gnade Gottes ist sein Sohn,

der selbst in dieses Leben kam,

der lebend litt Kreuz, Schmach und

Hohn

und unsre Sünden auf sich nahm.


 

Du kannst die Gnade nicht erkaufen.

Sie bleibt Geschenk aus Gottes Hand.

Du brauchst ihr auch nicht nachzulaufen.

Sie läuft dir nach als Gottes Pfand

und läuft voraus als seine Weisung.

Die Gnade Gottes bleibt dir treu.

Sie ist des ew'gen Lebens Speisung, und sie ist „alle Morgen neu".


Was also, Mensch, willst Du noch

werken?

Was führt Dich hin zum Himmelreich? Wer könnte Dich zum Leben stärken? Wo wär' ein Gott, dem unsern gleich?


 

Greif zu, du, Mensch, wer du auch bist..., Wo du auch bist...: Gott ist schon da...

in unserm Herren Jesus Christ!

Lobe den Herrn, Halleluja.

Jürgen Köhler

Jeder Tag ist ein guter Tag


 

Guten Tag, liebe Freunde von „Talita Kum“! Ich sitze am Nachmittag bei bestem Wetter unter dem Sonnenschirm auf der Terrasse bei „Talita Kum“.


 

Vor einer Woche war es auch so: Alle Welt schaute Fußball. Unsere Damen im Haus auch. Ich bekam draußen jedes Tor mit, denn viermal war im Haus und in den Gärten drum herum großes Trara. Auch meine Fußballfahne von der Freizeit in Glücksburg flatterte an meinem Fenster.


 

In dieser Zeit blätterte ich in den Alben, in denen dokumentiert wird, wie das Haus „Talita Kum“ und so auch meine Wohnung entstanden ist. Die Handwerker, die auf dem First stehen, freuen sich, aus dem alten Gemäuer eine neue Behausung zu schaffen.

 

Jeder kann sehen, welche Mühe es macht, aus alt neu zu machen. Aber mit Gottes Segen ist es ein hübsches Haus geworden. Auch bei den Bewohnern merkt man eine besondere Art des Umgangs miteinander. Niemand fühlt sich allein gelassen. Auch bei so einem Fußballereignis ist man mittendrin, obwohl man in seiner Stube schaut oder wie ich auf der Terrasse sitzt.


 

Ich grüße mit Gottes Segen

Aenne Otto

 

Trost für ältere Menschen: Aus Gnade seid ihr selig geworden

durch den Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es. (Epheser 2, 8)


 

Welche Ziele hast du in deinem Leben? Wie dein Ziel, so auch dein Leben! Sind deine Ziele ein abgesichertes und langes Leben bei guter Gesundheit, ausreichend Geld, Abwechslung, Urlaub, schönes Haus und Auto usw. usf.? Trachtet nicht danach, ihr werdet es sowieso nicht erreichen. Diese Dinge werden sich alle als Fata Morgana erweisen. Unser Bibelspruch dagegen verheißt uns ein besseres Ziel, nämlich „selig" zu werden.


 

Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit", sagt Jesus uns in seiner Bergpredigt, „dann wird euch das alles zufallen. Denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr all dessen bedürft." (Matthäus 6, 33, 32) Ich vertraue dem guten Hirten Jesus Christus. Mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. (Psalm 23, 1+2)


 

Wie aber komme ich ins Reich Gottes? Kann ich es mir verdienen durch ein äußerlich gutes Leben nach den zehn Geboten? Der Prophet Jesaja (Kap 64, 5) gibt uns eine Antwort: Aber nun sind wir alle wie die Unreinen und alle unsere Gerechtigkeit ist wie ein beflecktes Kleid. Wir sind alle verwelkt wie die Blätter, und unsere Sünden tragen uns davon wie der Wind. Paulus bestätigt das in seinem grandiosen Römerbrief im dritten Kapitel, Verse 22-23: Denn es ist hier kein Unterschied: Sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten


 

Wie komme ich verlorene Seele denn nun aus dieser Sackgasse heraus? Gott sei Dank, Gott hat uns und die Welt geliebt. Er hat uns durch seinen eingeborenen Sohn Jesus Christus die Himmelstür aufgetan. Am Kreuz auf Golgatha hat Jesus als un-


 

schuldiges Lamm deine und meine Sünde mit seinem Tode bezahlt und mit seiner glorreichen Auferstehung am dritten Tage unser Bürgerrecht im Reich Gottes besiegelt. Und so werden wir ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist, (Paulus weiter in Römer 3, 24).


 

Wie wird es nun zu meinem Besitz? Wie werde ich Nutznießer dieser Tat Gottes? Nun, indem ich fest glaube und nicht daran zweifle, was Gott mir in seinem Wort zusagt. Und dann auch mein ganzes Leben, Handeln, Denken und Tun nach Gott ausrichte, indem ich täglich Gott gelobe: „Auf dein Wort, Herr, will ich meine Netze auswerfen und dir nachfolgen.“


 

Der Glaube kommt nicht aus unserem trotzigen und verzagten Herzen, sondern es ist und bleibt eine Gabe Gottes, die eingepackt ist in das Wort Gottes, in die Predigt, in die Sakramente und in die Gemeinschaft der Heiligen. Der Heilige Geist wirkt in diesen Dingen als ein wunderbarer Offenbarer der Geheimnisse in Jesus Christus.


 

Aber ein Geschenk will auch aus Überzeugung angenommen sein. Wenn ich ein Geschenk in der Ecke verstauben lasse, dann hilft es mir nicht. Ach, dass doch jede Seele erkennen möge, welch ein einzigartiges, kostbares Geschenk der Glaube an Jesus, an das Wort Gottes, ist. Er ist mehr wert als alles Gold und Silber dieser Erde.


 

Offenbarung 3, 20: Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir.

Reinhard Garbers

 

Mein Weg zu „Talita Kum“
 

Viele Jahre ging ich schon zum Seniorenkreis. Dort lernte ich auch Irma Wahlgren kennen. Sie hat mich zur Weihnachtsfeier von „Talita Kum“ bei Reimers am Hitscherberg eingeladen. Das hat mir sehr gut gefallen, besonders, dass wir so viele schöne Lieder gesungen haben. Irma sagte mir, dass bei „Talita Kum“ immer viele schöne Lieder gesungen werden.

Kann ich da nicht einmal mitkommen?“ fragte ich Irma. Von da an hat sie mich regelmäßig mitgenommen. Ich fühle mich da sehr wohl, wurde liebevoll angenommen. Die Ansprachen tun mir immer sehr gut. Und da ich so gern singe, gefällt es mir natürlich besonders gut, vor allem, wenn Heinz mit seiner Gitarre dazu spielt.


 

Anke Brecht

 

Termine im September - Oktober 2010


Alle 14 Tage freitags feiern wir Abendmahl mit Belehrung über Taufe und Abendmahl nach dem Katechismus von Martin Luther mit allgemeiner lutherischer Beichte und Absolution. Termine: 10.und 24. 9., 8. und 22. 10. um 18.30 Uhr (P. em J. Köhler.)

Donnerstags von 15 – 17 Uhr ist alle 14 Tage Altentraining, am 9. 9. (Pr. em. Lindemann), am 23. 9., 7. und 21. 10.

Jeden Samstag ab 13 Uhr wird an der Alten Schule und evtl. am Kirchengarten auf dem Friedhof gearbeitet. Auch an anderen Tagen wird Hilfe dankbar angenommen.

Jeden Dienstag trifft sich von 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr der Dienstagmorgenkreis. An jedem 1. Dienstag im Monat gibt es ein gemeinsames Frühstück.

Täglich findet eine Morgenandacht (um 10 Uhr) und eine Abendandacht mit Singen und Beten statt. Wir gewinnen sehr viel Kraft und Freude und Mut und Hoffnung. Denn Jesus hat gesagt: „Bittet, so wird euch gegeben!“

Jeden Mittwoch trifft sich um 18.30 Uhr der Bibelkreis.

Jahreshauptversammlung des Vereins „Talita Kum“ am 6. 9. um 19 Uhr.

Redaktionsschluss ist am 1. jedes geraden Monats, also am 1. Oktober 2010.